Brandenburger Tor - 2020-04-04 (Banner)

Die große 100

100 Artikel!

Meine Güte! Hätte uns, als wir am 11. Dezember 2016 mit unserer völlig neu gestalteten Website Anderes.Berlin, die bis dahin nur eine gute Handvoll Beiträge umfaßte, online gegangen sind, jemand gefragt, ob wir denken, daß wir es auf hundert Beiträge bringen würden, wir hätten mit einem überzeugten „Ui, so viele? Nee, keine Ahnung!“ geantwortet.

Doch mit dem Erscheinen unseres neuesten Beitrages „E. T. A. Hoffmann: Eine Spurensuche in Berlin“ war es nun soweit: Die runde Hundert ist voll!

100 Artikel!

Gut, dazu zählen auch einige mit Fotogalerien, mit Angaben zu Verkehrsverbindungen und mit Übersichten über weiterführende Informationen zu den einzelnen Themen sowie die verwendeten Quellen, aber dennoch: auch die wollen schließlich recherchiert und erstellt werden. Also zählen wir sie ruhig mit.

Wer Anderes.Berlin schon länger folgt, wird allerdings vielleicht bemerkt haben, daß einige der allerersten Beiträge es nicht mehr in die neugestaltete Website geschafft haben. Sie sind damit bei unserer Zählung nicht dabei. Diese ersten Beiträge waren, als sie entstanden, unsere ersten Versuche. Wir haben damals quasi noch geübt. Und wie das oft so ist mit dem Üben – so manches gelingt nicht gleich auf Anhieb. Vielleicht kommt einmal die Zeit, wo wir uns den einen oder anderen dieser Beiträge erneut vornehmen, um ihn aufzupolieren, zu überarbeiten und zu ergänzen. Bis dahin wollen wir sie natürlich nicht verstecken – immerhin haben wir mit ihnen unsere Website irgendwann einmal begründet. Sie sind weiterhin verfügbar, wenn auch im alten, quasi historischen Design.

100 Artikel!

Eine ganze Menge Arbeit. Aber Arbeit, die Spaß macht. Sonst würden wir sicher kaum unsere Freizeit darin investieren. Denn Anderes.Berlin ist ein reines Freizeitprojekt. Eines, das uns am Herzen liegt. Denn nach wie vor ist völlig zutreffend, was wir in unserer Willkommensbotschaft einst geschrieben haben:

Unsere Stadt in all ihrer Buntheit, all ihrer Vielfältigkeit, mit all ihren Ecken und ihren Kanten, ihren schönen und auch ihren häßlichen Seiten zu erfahren, zu erleben und zu erforschen, das ist es, was uns fasziniert. Und diese Faszination möchten wir gerne weitergeben.

Ob uns Letzteres gelungen ist und nach wie vor gelingt, das können natürlich nur Sie, liebe Leser, beurteilen. Denn unser eigenes Interesse an unserer schönen Stadt Berlin ist zwar das, was uns antreibt. Doch wenn es nur das wäre, gäbe es Anderes.Berlin vielleicht nicht, denn dafür bräuchten wir nicht unbedingt eine Website zu betreiben und mit Inhalt zu füllen. Doch wir wollen unsere Faszination, die unsere Stadt auf uns ausübt, gerne weitergeben, ihre Geschichte und Geschichten, die wir entdecken – zu Beginn meist erst einmal für uns selbst -, erzählen und Ihnen, die es – hoffentlich – interessiert, nahebringen.

Angefangen hat es mit Beiträgen zu zwei Themenbereichen. Während sich der eine mit geschichtlich bedeutsamen Orten, interessanten Bau- und Kunstwerken beschäftigte, legte der andere das Augenmerk auf bedeutende historische Persönlichkeiten, die in ihrem Leben und Schaffen mit unserer Stadt verbunden waren und hier Spuren hinterlassen haben. So entstanden Beiträge und Artikelserien zu Hedwig Dohm, Moses Mendelssohn und Henriette Herz, zu den Königskolonnaden, dem Alexanderplatz oder der Bauakademie. Um nur einige zu nennen.

In unserem Bestreben, die Geschichte und Geschichten dieser Stadt möglichst lebendig zu erzählen, probierten wir nach und nach weitere Möglichkeiten dafür aus. So entstanden beispielsweise unsere Stadtspaziergänge, die Sie, liebe Leser, dazu anregen sollen, sich einmal selbst auf den Weg durch unsere schöne Stadt zu begeben – ob zu Fuß oder mit dem Rad -, um sie hautnah selbst zu erleben. Und weil wir beim Recherchieren nach den großen Geschichten in alten Zeitungen und Zeitschriften oft auf viele kleine, nicht weniger interessante Geschichtchen gestoßen sind, die auch gerne erzählt werden wollen, haben wir dafür unsere neueste Serie aus der Taufe gehoben, der wir den Namen „Aus dem Lokalteil“ gegeben haben. Zwar ist sie mit bisher nur zwei Beiträgen noch recht klein, aber wir sind sicher, sie wird noch wachsen. Und nicht zuletzt haben wir in diesem Jahr mit unserer Fotoserie „Stadt ohne Menschen“ auch das Experiment gewagt, aktuelle Ereignisse in unserer Stadt auf Anderes.Berlin zu thematisieren.

100 Artikel!

Natürlich möchten wir ganz besonders Ihnen, liebe Leser, danken, daß Sie sich für unsere Beiträge interessieren und sie lesen. Wir können das an den Zuwächsen unserer Abonnenten in den sozialen Netzwerken verfolgen – vorwiegend bei Facebook, aber auch bei Twitter und – seit neuestem – auch bei Instagram. Von Google+ mußten wir uns ja irgendwann notgedrungen verabschieden… Wir laden Sie herzlich ein, uns bei den genannten Netzwerken Ihre Meinung zu unseren Beiträgen zu sagen, Kommentare abzugeben oder auch Interessantes zu ergänzen. Wir lesen und interessieren uns für jeden Kommentar.

Bedanken möchten wir uns auch bei all jenen, die uns bei unserer Arbeit unterstützt haben. Da wären die Mitarbeiter der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, der Staatsbibliothek zu Berlin und der Bibliothek des Vereins für die Geschichte Berlins, gegründet 1865, zu nennen, die uns bei der Recherche für unsere Artikel halfen. Ein besonderer Dank geht auch an den Berliner Künstler Rüdiger Neick, der uns für unseren Artikel zu den Königskolonnaden die Verwendung eines seiner Bilder gestattete. Aber auch Institutionen wie das Stadtmuseum Berlin oder das Bildarchiv Foto Marburg, die wir hier stellvertretend für alle anderen nennen wollen, sind wir zu Dank verpflichtet für die freundliche Genehmigung zur Verwendung zahlreicher historischer Bilder und Fotos, mit denen wir unsere Artikel illustrieren konnten.

100 Artikel!

Eine schöne runde Zahl, über die wir uns sehr freuen und die wir – natürlich – auch ein bißchen feiern. Und doch ist sie für uns kein Grund, die Hände lange in den Schoß zu legen. Denn eines können wir versprechen: Wir haben noch viel vor! Und einiges davon ist schon in Vorbereitung. Lassen Sie sich überraschen!

Herzlich,
Johannes und Alexander Glintschert.


Das Banner auf dieser Seite zeigt den Pariser Platz mit dem Brandenburger Tor.
Fotograf: Alexander Glintschert (2020),
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